Begriffsdefinition

Kundalini stammt aus dem (indischen) Sanskrit, der Sprache der Brahmanen. Kundal bedeutet „Windung“, Kundala steht für „gerollt, gewunden“. Kundalini ist demnach die Schlangenkraft. Sie ist nach der indischen Mythologie eine spirituelle Kraft, dargestellt als zusammengerollte Schlange, die am unteren Ende der Wirbelsäule ruht.

Kundalini ist eine göttliche/evolutionäre Energie, die zum Superbewusstsein und zur Erleuchtung führen kann. Sie ist der „Turbo“ für unsere geistige und spirituelle Entwicklung. Jeder Mensch ist der lebende Ausdruck dieser Kundalini-Energie. Ohne sie könnte er nicht leben. Auch das Universum ist das Ergebnis dieses, sich in unzähligen Varianten erschaffenden, Bewusstseins. Kundalini ist sowohl die uns innewohnende Kraft und gleichzeitig der kontrollierende Mechanismus dieser Kraft.

Die Energie, mit der Kundalini den Körper und die  Chakren durchdringt, nennt sich Prana (=Indisch), Chi oder Qi (Chinesisch), Ki (Japanisch) oder mystisches Feuer im christlichen Kontext. Weitere bekannte Namen sind: Red Serpent Energy oder Pachamama in der schamanischen/indigenen Kultur, Divine flesh, Agni Fire, etc. Ein Ausbruch der Schlangenenergie nennt sich…

Erwachte Kundalini

Bei den meisten Menschen ruht die Kundalini schlafend und unbemerkt am Ende der Wirbelsäule. Wenn die Kundalini erwacht, d.h. sich entrollt, kann von einem Erwecken gesprochen werden. Dieser Vorgang wird oft wahrgenommen als ein Rumoren, eine Bewegung an der Basis der Wirbelsäule. Aber es gibt auch anders erlebte Formen des Erwachens.

Caduceus, 7 Chakras, Kundalini Energy

Sowohl Erwachen als auch Emporsteigen in all ihren Facetten wird sehr individuell wahrgenommen, so individuell wie jeder Mensch ist. Denn in diesem Prozess ist es die Absicht der Kundalini, den Menschen von all seinen Altlasten zu reinigen, zu transformieren.

Aufsteigende Kundalini

Das Erwachen selbst bleibt oft unbemerkt bzw. macht sich, wenn, dann hauptsächlich in der Meditation bemerkbar. Erst mit dem Aufstieg kommt es zu deutlichen Veränderungen und Symptomen. Der Aufstieg entlang der Wirbelsäule wird sehr unterschiedlich wahrgenommen, oft als warmer Strom, der sich hochwindet wie eine Schlange oder nicht windend langsam emporsteigt.

Manche erlebt diese sexuelle Energie ansatzweise , wenn beim Orgasmus die Energie die Wirbelsäule hochsteigt. Die meisten Menschen jedoch spüren die Kundalini nach einem Orgasmus teilweise, und auch nicht immer. Kundalini ist um ein Vielfaches stärker und  vor allem unkontrollierbar.

Wenn die Kundalini den ganzen Weg bis zum obersten 7. Charkra aufsteigt, verändert sie unsere Art zu „sehen“ und unsere Betrachtung der Welt um uns herum. Je nachdem, wo sie sich  in unserem Energiesystem gerade aufhält, erlebt der Mensch dies durch höchst unterschiedliche Wahrnehmungen und (Körper-)Empfindungen.

Während die sexuelle Energie dazu dient, neues Leben zu erschaffen, bezieht sich die Kundalini auf unseren spirituellen Wachstumsprozess.

Über die verschiedenen Symptome und Erlebnisse rund ums Erwachen und insbesondere beim Aufsteigen der Kundalini geht es hier auf dieser Website.

Mehr dazu findest du unter Infos und bei den Erfahrungsberichten.